Kreiskrankenhaus Osterholz

Aktuelles

05.01.2016

Zwei Ärzte vom Uniklinikum Essen am Kreiskrankenhaus Osterholz

Bis vor wenigen Wochen noch Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Klinikum Bremen-Nord und gleichzeitig ärztlicher Direktor des gesamten Klinikums, leitet Privatdozent Dr. med. Friedrich Neudeck jetzt kommissarisch die Unfallchirurgie am Kreiskrankenhaus Osterholz. Privatdozent Dr. med. Friedrich Neudeck gilt als einer der führenden Unfallchirurgen Norddeutschlands und stellt damit eine prominente Unterstützung des ärztlichen Leitungsteams des aufstrebenden Kreiskrankenhauses dar. Prof. Dr. med. Marius von Knoch, Chefarzt der Schulterchirurgie am Kreiskrankenhaus Osterholz, staunte nicht schlecht, als er von dieser Personalie erfuhr. Beide Ärzte hatten nämlich einen wesentlichen Teil ihrer Ausbildung am Uniklinikum Essen absolviert und dort zuletzt in ihren Kliniken als leitende bzw. geschäftsführende Oberärzte gearbeitet. Das Uniklinikum Essen – ein medizinischer Maximalversorger - hat über 1.200 Betten bei 6.250 Mitarbeitern. Dass ihre beruflichen Wege als alte Essener sie jetzt im weit entfernten und viel kleineren Kreiskrankenhaus Osterholz zusammengeführt hat, sehen beide als glücklichen Zufall, aber auch als Ausdruck der Attraktivität ihrer neuen Arbeitsstätte. Prof. von Knoch („Privatdozent Dr. Neudeck gilt am Uniklinikum in Essen immer noch als eine Legende“) ist begeistert, dass mit Privatdozent Dr. med. Friedrich Neudeck erneut ein Operateur gekommen ist, der nicht nur die gesamte Unfallchirurgie beherrscht, sondern auch ein ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der knöchernen Verletzungen im Schulterbereich ist. Die Entwicklung zum umfassenden operativen Schulterzentrum, die 2015 mit dem frisch Richtung Bern verabschiedeten vorherigen Chefarzt Dr. med. Manfred Clemens eingeleitet wurde, kann so weiter vorangetrieben werden.

24.09.2015

Ein Zeichen gegen die Reform gesetzt - Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreiskrankenhauses Osterholz protestierten in Berlin und Osterholz-Scharmbeck

Am gestrigen bundesweiten Aktionstag gegen die geplante Krankenhausreform haben sich auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreiskrankenhauses Osterholz beteiligt. Sie reisten als Repräsentanten für die gesamte Belegschaft nach Berlin und protestierten am Brandenburger Tor gemeinsam mit mehreren Tausend Kolleginnen und Kollegen gegen den Entwurf des Krankenhausstrukturgesetzes.

In Osterholz-Scharmbeck machten unterdessen die Kolleginnen und Kollegen, die zur Versorgung der Patienten vor Ort bleiben mussten, ihrem Ärger im Rahmen einer „Aktiven Mittagspause“ Luft. Dabei ließen sie 100 Luftballons mit Protestkarten gen Himmel ziehen. Auf den Karten informierten sie über ihre Forderungen an die Politik:

Erwartet wird eine faire Bezahlung für gute Arbeit. Es muss eine vollständige Finanzierung der Personal- und Sachkosten der Krankenhäuser sowie eine auskömmliche Finanzierung der Investitionen ermöglicht werden. Nur so kann auch in Zukunft die Versorgung der Bevölkerung mit stationären Krankenhausleistungen gesichert werden.

Die Krankenhäuser mahnten mit dem bundesweiten Aktionstag zudem, die in Niedersachsen bestehende Investitionslücke von 1,5 Milliarden Euro zu schließen. Auch hierfür bietet das Gesetz keine nachhaltige Lösung.

In ganz Deutschland beteiligten sich zahlreiche Krankenhäuser an dem Aktionstag, zu dem die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft gemeinsam mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft aufgerufen hatte, um gegen die Reform Flagge zu zeigen

Wenn die Politik sich einer sinnvollen Reform verweigert, wird dies nicht die letzte Aktion gewesen sein.

Weitere Informationen hierzu finden Sie auf www.ihre-krankenhaeuser.de.

27.07.2015

High Tech und Gummistiefel

Am Kreiskrankenhaus Osterholz wurden seit Jahresbeginn bereits über 200 minimalinvasive Schulteroperationen durchgeführt. Der Großteil der Operationen bestand in arthroskopischen Sehnenrekonstruktionen der Rotatorenmanschette. Somit dürfte das Kreiskrankenhaus 2015 das Klinikum Bremerhaven durch den Klinikwechsel von Prof. Dr. Marius von Knoch als die zahlenmäßig führende Klinik in der Bremer Region für diese spezielle Operation abgelöst haben. Das Kreiskrankenhaus Osterholz hatte bereits 2014 umfangreich in die Ausstattung des OPs mit Schultertisch, Arthroskopieturm und Spezialinstrumenten im Gegenwert eines größeren Einfamilienhauses investiert. Prof. von Knoch freut sich, dass er vielen Patienten aus der Osterholzer Region Schulterrekonstruktionen anbieten kann, insbesondere aber auch über die starke Nachfrage aus Bremen und dem Bremer Umland. Auf dem Bild ist er mit einem Teil der hochmodernen OP-Ausrüstung zu sehen. Bei den schonenden minimal-invasiven Operationen geht es sehr unblutig zu, dafür wird aber reichlich mit Elektrolytflüssigkeit gespült, damit in der Schulter mit der HD-Kamera ein optimales Bild erstellt werden kann, das ein exaktes Arbeiten ermöglicht. Als positiver Nebeneffekt der Dauerspülung sind Infektionen nach solchen Operationen äußerst selten.  Eine mögliche „Nebenwirkung“ sind aber nasse Füße für den Operateur. Weiße Gummistiefel gehören daher zur Standardausstattung dazu.

07.05.2015

Erster Hospitant in der Schulterchirurgie am Kreiskrankenhaus Osterholz

Mit dem Arzt Dr. Mohamed Khamloul (links im Bild) vom Klinikum Delmenhorst kam im Mai 2015 der erste Fachkollege in das Kreiskrankenhaus Osterholz, um sich vor Ort über die neuesten minimal-invasiven Schulteroperationen zu informieren. Herr Khamloul befindet sich in der Ausbildung zum Orthopäden und Unfallchirurgen und hat sich bereits ausgiebig operativ mit der Schulter beschäftigt. An zwei Tagen nahm er an neun Schulteroperationen teil, davon acht arthroskopische Operationen mit sechs minimal-invasiven Sehnennähten und ein Schultergelenksersatz. Das Operationsteam um Chefarzt Professor Dr. Marius von Knoch (rechts im Bild) freute sich über das Interesse an der Arbeit vor Ort und sparte nicht mit nützlichen Informationen, um dem Kollegen zwei interessante Tage zu bereiten.  Im Juni möchte Dr. Khamloul wieder im OP in Osterholz vorbeischauen.

02.03.2015

Ab Januar 2015: Prof. Dr. med. Marius von Knoch übernimmt als Chefarzt die Leitung der Abteilung für Orthopädische Schulterchirurgie

Wir freuen uns, ab Januar 2015 Herrn Prof. Dr. Marius von Knoch als Chefarzt der Orthopädischen Schulterchirurgie in unserem Haus begrüßen zu dürfen!


Unser therapeutisches Leistungsspektrum für Sie:

  • Minimalinvasive, arthroskopische Schulteroperationen bei:
    - Schulterinstabilität
    - Schultersteife
    - Rissen der Rotatorenmanschette
    - Kalkschulter (Tendinosis calcarea)
    - Erkrankungen des Schultereckgelenk
    - Engpass-Syndrom (Impingement)
    - Verletzung des Bizepssehnenankers (SLAP-Läsion)
  • Gelenkersatz bei Schulterarthrose

Möchten Sie mehr zum Leistungsspektrum und zur Qualifikation Ihres behandelnden Chefarztes erfahren? Dann informieren Sie sich unter www.schulterprofessor.de 

09.04.2014

AOK Niedersachsen vergibt erstmalig Qualitätssiegel - Kreiskrankenhaus Osterholz für gute Hüft- und Kniegelenk-Operationen ausgezeichnet

Ein neues Hüft- oder Kniegelenk gibt Menschen mit Arthrose ein hohes Maß an Lebensqualität zurück: Schmerzfreies Bewegen ist wieder die Regel, nicht die Ausnahme. Ob der Gelenkersatz jedoch die normalen zehn bis zwanzig Jahre hält, ist unter anderem eine Frage, wie erfolgreich die ursprüngliche Operation war.

Das Kreiskrankenhaus Osterholz schaffte 2013 den Sprung in die AOK-Bestenliste. Damit zählt es in gleich drei Bereichen zu den oberen 20 Prozent bundesweit. Sowohl bei der Versorgung von Hüft-/Schenkelhalsfrakturen als auch bei planbaren Hüftgelenkersatz-Operation sowie beim Kniegelenkersatz erreichte das Haus Höchstwerte in der Qualitätssicherung mit Routinedaten (QSR).

Das Kreiskrankenhaus Osterholz wurde dafür jetzt von der AOK Niedersachsen mit einem Qualitätssiegel ausgezeichnet.

Als einen Grund für das gute Ergebnis des Kreiskrankenhauses nennt Krankenhausleiter Klaus Vagt die Betreuung ‚aus einem Guss’ im Krankenhaus: „Unsere Patienten werden in unserer Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie, geleitet von den Chefärzten Dr. Manfred Clemens und Jörn Homburg, von Spezialisten operiert, nach einem zwischen allen an der Behandlung Beteiligten abgestimmten Konzept im Anschluss an die Operation versorgt und direkt vor Ort physiotherapeutisch betreut.“

Die positive Beurteilung durch die AOK erhalten 2013 lediglich 3 der 106 Kliniken in Niedersachsen, an denen Hüft- und Kniegelenke implantiert werden. Grundlage des Vergleichs sind die Operationen aus jeweils drei Jahren. In dem von der AOK betrachteten Zeitraum wurden rund 670 Operationen dieser Art am Kreiskrankenhaus durchgeführt. „Die Stärke unserer Auswertung ist, dass sie nicht nur das Ergebnis bei der Entlassung des Patienten aus dem Krankenhaus betrachtet, sondern den Erfolg über ein Jahr danach erfasst“, unterstreicht Andre Kerber, Regionaldirektor der AOK Mittelweser. „Eine niedrige Rate an Komplikationen, etwa durch Wundinfektionen oder einen Oberschenkelbruch, gibt Patientinnen und Patienten somit die Sicherheit, dass sie hier gut behandelt werden.“

 Die Ergebnisdaten der Krankenhäuser werden jedes Jahr neu bewertet. Entsprechend gilt die Auszeichnung für jeweils ein Jahr. Rund 35 Prozent der Hüft- und Kniegelenk-Operationen in Niedersachsen werden über die AOK abgewickelt.

Das Qualitätssiegel ist bereits die zweite Qualitätsauszeichnung des Kreiskrankenhauses Osterholz im Jahr 2013. Bereits im November war dem Kreiskrankenhaus der Niedersächsische Gesundheitspreis in der Kategorie „Gesundheitsförderung in kleinen und mittleren Unternehmen“ verliehen worden.

17.12.2013

Kreiskrankenhaus Osterholz erhält den Niedersächsischen Gesundheitspreis

Kreiskrankenhaus Osterholz erhält den Niedersächsischen Gesundheitspreis

Zum dritten Mal wurde am 20. November 2013 der Niedersächsische Gesundheitspreis durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Familie, Gesundheit und Integration, das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, die AOK Niedersachsen sowie die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen im Alten Rathaus in Hannover verliehen. Das Kreiskrankenhaus Osterholz wurde für das Projekt  „(Demografie-)Vernetztes Betriebliches Gesundheitsmanagement: Fit und gesund @ work“ in der Kategorie „Gesundheit in kleinen und mittleren Unternehmen fördern“ mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro ausgezeichnet.

Klaus Vagt,  Leiter des Kreiskrankenhauses Osterholz, nahm den Preis von der Niedersächsischen Gesundheits- und Sozialministerin Cornelia Rundt entgegen. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Es zeigt, dass das Thema nicht nur im Kreiskrankenhaus Osterholz hochaktuell ist sondern eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung darstellt“, so Vagt. 

Beworben hatte sich das Kreiskrankenhaus mit einem Projekt, das die Herausforderungen des demographischen Wandels in der Arbeitswelt aufgreift und mit dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement verbindet. Das Kreiskrankenhaus Osterholz ist seit 1999 Mitglied im „Deutschen Netz Gesundheitsfördernder Krankenhäuser“ der WHO und hat sich seither bereits in verschiedenen Projekten mit der mitarbeiter- und patientengerechten Gestaltung der Strukturen und Arbeitsabläufe im Krankenhaus befasst.

„Das nun ausgezeichnete Projekt des Kreiskrankenhauses soll Wege und Möglichkeiten für Mitarbeiter aufzeigen, bis zum Rentenalter fit und gesund am Arbeitsleben teilzuhaben. Insbesondere im Bereich des Pflegedienstes ist dies bei schwerer körperlicher Arbeit und hoher Verantwortung eine große Herausforderung“ erläutert Pflegedienstleiter Rolf Vetter die Ziele des Projektes im Kreiskrankenhaus.

Überzeugt werden konnte die Jury beispielsweise durch die Einführung eines sogenannten verkürzten Dienstes. Hierbei arbeiten die Mitarbeiter nicht über eine ganze Schicht.  Auch die Tätigkeiten wurden entsprechend angepasst. So muss im verkürzten Dienst, der über fünf Stunden geht, keine administrative Arbeit erledigt werden und auch die Verantwortung ist geringer. Dies werde von den Mitarbeitern der Station 8, die hier Vorreiter im Kreiskrankenhaus sind, als gut tuend empfunden und inzwischen sehr geschätzt, so Bärbel Hardt, die als eine von zehn Pflegekräften an einer speziellen Demografieschulung teilgenommen hat und nun die Umsetzung der Maßnahmen im Kreiskrankenhaus unterstützt.

„Wichtig war“, so Pflegedienstleiter Vetter, „auch die Einführung einer störungsfreien Pause. Das Konzept ist simpel aber wirksam. Nur ein  Mitarbeiter geht zur Pause, die Kollegen auf Station sichern in dieser Zeit den Stationsbetrieb und sorgen dafür, dass die Pause auch wirklich störungsfrei abläuft. So wird die Pause auch wirklich zur Erholungszeit.“ 

„Das Projekt des Kreiskrankenhauses Osterholz steht noch ganz am Anfang ist aber schon jetzt auf einem guten Weg“ erklärt  Anne Truter, die das Projekt leitet. Ziel sei ein nachhaltiger Erfolg im Umgang mit den Auswirkungen des demografischen Wandels.

Das Projekt des Kreiskrankenhauses baut auf drei zentralen Bausteinen auf. So beinhaltete es zunächst als ersten Baustein eine umfassende externe Demografie-Schulung, in der 10 Mitarbeiter des Pflegebereiches als betriebliche Multiplikatoren qualifiziert wurden. In einem sogenannten Verankerungsworkshop, der den zweiten Baustein darstellt, wurden die vorweg vermittelten Schulungsinhalte auf das Kreiskrankenhaus Osterholz übertragen. Der dritte Baustein ist die Integration und Umsetzung in Form eines vernetzten Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Dies soll die Nachhaltigkeit der Förderung der Gesundheitsprozesse im Kreiskrankenhaus Osterholz sichern. Das Kreiskrankenhaus Osterholz kooperiert dabei mit dem AOK Institut für Gesundheitsconsulting und der AOK Osterholz. Im September 2013 wurde eine Mitarbeiterbefragung zur umfassenden Analyse durchgeführt. Auf Basis dieser Ergebnisse werden in 2014 die weiteren Handlungsbereiche festgelegt.

Frau Anne Truter leitet das Projekt und ist für Fragen unter 04791-803-357 zu erreichen. Nähere Informationen und Bilder zum Niedersächsischen Gesundheitspreis sind unter www.gesundheitspreis-niedersachsen.de zu finden.

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