Kreiskrankenhaus Osterholz

Veranstaltungen / Fachliche Kompetenzen


18100 Möglichkeiten und Grenzen der thoraxchirurgischen Therapie der Lungenkarzinome

An Lungenkrebs sterben weltweit mehr Menschen als an Brustkrebs, Prostatakrebs und Dickdarmkrebs zusammen. 25 Prozent aller bösartigen Tumoren sind Lungenkarzinome. Beim Mann ist es weltweit die häufigste Krebsart; in Deutschland nach dem Prostatakarzinom und dem kolorektalen Karzinom die dritthäufigste.
Als Ursache von Krebssterbefällen liegt es bei Männern auf Platz eins, bei Frauen auf Platz zwei. Die Inzidenz liegt in Mitteleuropa bei etwa 60 pro 100.000 Einwohner. Die Zahl der Neuerkrankungen – in Deutschland etwa 50.000 pro Jahr – weist, insbesondere bei Frauen, eine steigende Tendenz auf. Die durchschnittliche Fünfjahresüberlebensrate beträgt bei Männern 15, bei Frauen 20 Prozent und hat sich auch trotz neuer Medikamente nur um wenige Prozent verbessert.
In diesem Vortrag werden die thoraxchirurgischen Möglichkeiten bei fortgeschrittenen (T4) Tumoren und bei organüberschreitenden Tumoren dargestellt. Weiterhin werden die operativen Möglichkeiten parenchymsparender, rekonstruktiver Verfahren (Manschetten-, Doppelmanschettenresektionen) erläutert und es soll auf Operationsmöglichkeiten unter Einsatz moderner Technologie eingegangen werden.

Zielgruppe: Medizinisches Fachpersonal, chirurgisch und internistisch tätige Ärzte und Ärtzinnen

Dozenten:
Dr. med. Thomas  Hoppert, Chefarzt der Klinik für Thoraxchirurgie, Facharzt für Chirurgie, Gefäß- und Thoraxchirurgie, Klinikum Bremen-Ost
Dr. med. Paul Swatek, leitender Oberarzt der Thoraxchirurgie, Facharzt für Chirurgie, Gefäß- und Thoraxchirurgie, Klinikum Bremen-Ost

Kostern: kostenfrei

Zertifizierungen:
Registrierung beruflich Pflegender (RbP) - 1 Punkt
Niedersächsische Ärztekammer - 1 Punkt

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