Kreiskrankenhaus Osterholz

Aktuelles

27.04.2012

„Sorge für Dich“ – Schlaganfalltag 2012

Samstag 5. Mai 2012
von 11.00 Uhr bis 16.30 Uhr
im Kreiskrankenhaus Osterholz

11.00 Uhr Begrüßung und Eröffnung
Joachim Krohn, Selbsthilfegruppe „Ein Schlag“
Susanne Behrens, stellv. Krankenhausleiterin
11.15 Uhr Vortrag zum Thema Schlaganfall
Andrea Hartung, Fachärztin für Psychiatrie und 
 Psychotherapie; Kai Hartung, Oberarzt Innere Medizin 
 Kreiskrankenhaus Osterholz
12.00 Uhr Vortrag zum Thema Logopädie
Dr. phil. Uta Lürßen, Logopädin
12.45 Uhr Pause / Informationsaustausch mit den Ausstellern
13.15 Uhr Demonstration von CT-Bildern
Herr Kwarcinski, Radiologe im Kreiskrankenhaus
14.00 Uhr Schlaganfall – Was nun?
„Entschleunigung für die Seele“
Marion Romes-Ohlrogge, Dipl. Psychologin

15.00 Uhr Diabetes mellitus
Dr. Braune, Internist und Diabetologe
15.45 Uhr Pflege zu Hause
Ingo Knoop, Hauspflege-Profis GbR, OHZ

Ausstellungen:

PflegeTeam 2000; Haus am Barkhof; Einschlag Selbsthilfegruppe; Tagespflege Osterholz; Reha-Technik MedAn; Sanitätshaus technische Orthopädie Ziske/Raader; Hamberger Apotheke; Guttempler; Hauspflege-Profis GbR; AOK; Dr. Braune; Gesundheitsschule Kreiskrankenhaus;

28.02.2012

Umbau

Unser Haus wird energie­­­effizient!

Im Rahmen der Energiewende Osterholz 2030 haben wir uns das Ziel gesetzt, ein CO2-neutrales Krankenhaus zu werden. Diese Idee überzeugte auch das niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz, das nun das Projekt mit guten 1,5 Millionen Euro durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklungen (EFRE) unterstützt und damit etwa drei Viertel der Gesamtinvestitionskosten trägt.

Mit den Bauarbeiten für die energetische Sanierung des Funktionstraktes mit den Bereichen OP, Sterilisation, Anästhesie- und Intensivmedizin, Chirurgische und Interne Ambulanzen, Röntgen sowie Physiotherapie konnte bereits begonnen werden. Die Fertigstellung ist für das zweite Halbjahr 2012 vorgesehen. Ziel ist es, den wesentlichen Teil der benötigten Energiemengen für Heizung, Klimaanlage und Lüftung sowie für die Brauchwassererwärmung aus dem umgebenden Erdreich bzw. durch Sonnenkollektoren auf dem Dach des Funktionstraktes zu gewinnen

Zur Energiegewinnung aus dem Erdreich werden ca. 40 Kollektorsonden etwa 200 Meter tief in den Boden gebohrt. Dort werden konstante Temperaturen von ca. 14 – 15° C vorgefunden. Diese Energie wird über spezielle Leitsysteme zur Energiezentrale im Keller des Gebäudes gefördert. Nach dem sogenannten Kühlschrankprinzip wird diese zugeführte Wärme abgekühlt. Der dabei entstehende Wärmeüberschuss wird über elektrisch betriebene Wärmepumpen auf ein höheres Temperaturniveau gebracht. Die dazu notwendige Energie wird zum Großteil über die auf dem Dach zu installierenden Photovoltaik-Anlagen gewonnen. Warmwasser wird bei ausreichender Sonneneinstrahlung über Solarthermie-Kollektoren erzeugt.

Um diese relativ geringen Einzel-Energiemengen optimal zu nutzen, bedarf es erheblicher Verbesserungen des Wärmeschutzes für das Gesamtgebäude. Das Flachdach wird somit eine neue Wärmedämmung erhalten. Anschließend werden die Photovoltaik-Kollektoren auf die Dachfläche gebaut.

Das Gebäude wurde 1975 erstellt. Die damals üblichen Werte der Wärmedämmung entsprechen natürlich nicht mehr der heutigen Norm. Um die geplante Energieeffizienz zu erreichen, sollen jetzt die geschlossenen Fassadenflächen mit einer ausreichenden Wärmedämmung versehen werden. Im Brüstungsbereich werden sie eine Verkleidung aus Aluminium-Profil-Platten erhalten. Die alten Aluminium-Fenster werden durch moderne Kunststofffenster mit optimaler Wärmedämmung und 3-fach-Verglasung ersetzt. Für die Verkleidung der Bereiche zwischen den Fenstern sind ebene Faserzement- oder Aluminium-Platten vorgesehen. Die Funktionsräume zur Süd- und Westseite erhalten zusätzlich einen außen liegenden Sonnenschutz.

Diese energetische Sanierung ermöglicht uns eine erhebliche Einsparung bei den herkömmlichen Energieträgern und reduziert den leider unvermeidbaren CO2-Ausstoß, der mit der konventionellen Erwärmung des Funktionstraktes verbunden war. Alle Baumaßnahmen sind so geplant, dass der Funktionstrakt während der gesamten Umbauzeit voll funktionsfähig bleibt!

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