Kreiskrankenhaus Osterholz

Aktuelles

17.12.2013

Neue Ausstellung: Gruppe 6 + 1 aus Osterholz

Malerei - abstrakt bis gegenständlich bis hin zu Portraits

6. Januar 2014 - 31. März 2014

08.04.2013

Überdurchschnittliche Qualität des Kniegelenkersatzes bei Arthrose bestätigt

Eine von der AOK im vergangenen Jahr durchgeführte Qualitätsuntersuchung bestätigt dem Kreiskrankenhaus Osterholz eine überdurchschnittliche Qualität für den Ersatz eines Kniegelenks bei Arthrose im Kniegelenk (Gonarthrose). Das Kreiskrankenhaus erhielt dafür drei AOK-Lebensbäume als Bestnote.

Der Kniegelenkersatz des Kreiskrankenhauses Osterholz gehört damit qualitativ zu den besten 20 % der Kliniken des Bundesgebiets.

01.06.2012

Neuer Multislice-Computertomograph für die radiologische Diagnostik

Vor Kurzem hat das Kreiskrankenhaus einen Multi-Slice-Computertomographen in Betrieb genommen. Patienten aus der Region aber auch Mitarbeiter profitieren gleichermaßen von der neuen Technologie.

Das neue Gerät ist nicht nur deutlich schneller und präziser, sondern auch strahlungsärmer und liefert eine brillante Bildqualität, teilweise in 3D. Die Untersuchungszeit hat sich auf nur wenige Minuten verkürzt, dies ist insbesondere für ältere Patienten von Vorteil. Für den Patienten angenehmer sind auch die Kontrastmittelaufnahmen geworden, denn durch den Einsatz spezieller Applikationsspritzen wird nun deutlich weniger Kontrastmittel benötigt. Die sehr detaillierte Bilddarstellung kommt vor allem bei der Schlaganfalldiagnostik oder bei onkologischen Fragestellungen zum Tragen. Ein neues Einsatzgebiet ist die Diagnostik der Lungenarterienembolien.

Untersuchungsergebnisse stehen unmittelbar nach der Untersuchung für die Befundung zur Verfügung, werden digital archiviert und können den Patienten auf CD sofort mitgegeben werden.

30.05.2012

Energetische Sanierung

Flexibilität war gefragt, um die energetische Sanierung des Funktionstraktes in den vergangenen Monaten neben dem laufenden Betrieb voranzubringen. Die Maßnahme erforderte von allen betroffenen Mitarbeitern Rücksichtnahme und eine gute Abstimmung.

Die Sanierung ist im Laufe des Jahres deutlich vorangeschritten. Das Flachdach des Funktionstraktes ermöglicht aufgrund einer leichten Neigung nun eine bessere Regenableitung, die Fassade erhielt eine neue 18 cm dicke Dämmschicht und eine neue Verkleidung. 180 Fenster wurden ausgetauscht. Anfang 2012 wurde die Fotovoltaikanlage aufgestellt und nun wird die Einrichtung der Erdwärmepumpen sowie der Solarthermie folgen. Gleichzeitig wird die Niederspannungsstromverteilung erneuert.

27.04.2012

„Sorge für Dich“ – Schlaganfalltag 2012

Samstag 5. Mai 2012
von 11.00 Uhr bis 16.30 Uhr
im Kreiskrankenhaus Osterholz

11.00 Uhr Begrüßung und Eröffnung
Joachim Krohn, Selbsthilfegruppe „Ein Schlag“
Susanne Behrens, stellv. Krankenhausleiterin
11.15 Uhr Vortrag zum Thema Schlaganfall
Andrea Hartung, Fachärztin für Psychiatrie und 
 Psychotherapie; Kai Hartung, Oberarzt Innere Medizin 
 Kreiskrankenhaus Osterholz
12.00 Uhr Vortrag zum Thema Logopädie
Dr. phil. Uta Lürßen, Logopädin
12.45 Uhr Pause / Informationsaustausch mit den Ausstellern
13.15 Uhr Demonstration von CT-Bildern
Herr Kwarcinski, Radiologe im Kreiskrankenhaus
14.00 Uhr Schlaganfall – Was nun?
„Entschleunigung für die Seele“
Marion Romes-Ohlrogge, Dipl. Psychologin

15.00 Uhr Diabetes mellitus
Dr. Braune, Internist und Diabetologe
15.45 Uhr Pflege zu Hause
Ingo Knoop, Hauspflege-Profis GbR, OHZ

Ausstellungen:

PflegeTeam 2000; Haus am Barkhof; Einschlag Selbsthilfegruppe; Tagespflege Osterholz; Reha-Technik MedAn; Sanitätshaus technische Orthopädie Ziske/Raader; Hamberger Apotheke; Guttempler; Hauspflege-Profis GbR; AOK; Dr. Braune; Gesundheitsschule Kreiskrankenhaus;

28.02.2012

Umbau

Unser Haus wird energie­­­effizient!

Im Rahmen der Energiewende Osterholz 2030 haben wir uns das Ziel gesetzt, ein CO2-neutrales Krankenhaus zu werden. Diese Idee überzeugte auch das niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz, das nun das Projekt mit guten 1,5 Millionen Euro durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklungen (EFRE) unterstützt und damit etwa drei Viertel der Gesamtinvestitionskosten trägt.

Mit den Bauarbeiten für die energetische Sanierung des Funktionstraktes mit den Bereichen OP, Sterilisation, Anästhesie- und Intensivmedizin, Chirurgische und Interne Ambulanzen, Röntgen sowie Physiotherapie konnte bereits begonnen werden. Die Fertigstellung ist für das zweite Halbjahr 2012 vorgesehen. Ziel ist es, den wesentlichen Teil der benötigten Energiemengen für Heizung, Klimaanlage und Lüftung sowie für die Brauchwassererwärmung aus dem umgebenden Erdreich bzw. durch Sonnenkollektoren auf dem Dach des Funktionstraktes zu gewinnen

Zur Energiegewinnung aus dem Erdreich werden ca. 40 Kollektorsonden etwa 200 Meter tief in den Boden gebohrt. Dort werden konstante Temperaturen von ca. 14 – 15° C vorgefunden. Diese Energie wird über spezielle Leitsysteme zur Energiezentrale im Keller des Gebäudes gefördert. Nach dem sogenannten Kühlschrankprinzip wird diese zugeführte Wärme abgekühlt. Der dabei entstehende Wärmeüberschuss wird über elektrisch betriebene Wärmepumpen auf ein höheres Temperaturniveau gebracht. Die dazu notwendige Energie wird zum Großteil über die auf dem Dach zu installierenden Photovoltaik-Anlagen gewonnen. Warmwasser wird bei ausreichender Sonneneinstrahlung über Solarthermie-Kollektoren erzeugt.

Um diese relativ geringen Einzel-Energiemengen optimal zu nutzen, bedarf es erheblicher Verbesserungen des Wärmeschutzes für das Gesamtgebäude. Das Flachdach wird somit eine neue Wärmedämmung erhalten. Anschließend werden die Photovoltaik-Kollektoren auf die Dachfläche gebaut.

Das Gebäude wurde 1975 erstellt. Die damals üblichen Werte der Wärmedämmung entsprechen natürlich nicht mehr der heutigen Norm. Um die geplante Energieeffizienz zu erreichen, sollen jetzt die geschlossenen Fassadenflächen mit einer ausreichenden Wärmedämmung versehen werden. Im Brüstungsbereich werden sie eine Verkleidung aus Aluminium-Profil-Platten erhalten. Die alten Aluminium-Fenster werden durch moderne Kunststofffenster mit optimaler Wärmedämmung und 3-fach-Verglasung ersetzt. Für die Verkleidung der Bereiche zwischen den Fenstern sind ebene Faserzement- oder Aluminium-Platten vorgesehen. Die Funktionsräume zur Süd- und Westseite erhalten zusätzlich einen außen liegenden Sonnenschutz.

Diese energetische Sanierung ermöglicht uns eine erhebliche Einsparung bei den herkömmlichen Energieträgern und reduziert den leider unvermeidbaren CO2-Ausstoß, der mit der konventionellen Erwärmung des Funktionstraktes verbunden war. Alle Baumaßnahmen sind so geplant, dass der Funktionstrakt während der gesamten Umbauzeit voll funktionsfähig bleibt!

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